2026-05-18·woche-2026-w21
Vegetationsanalyse: Hohe Verdunstung prägt das aktuelle Erntebild
Steigende Marktpreise und hohe ET0-Werte bestimmen die Woche, während die Bodenfeuchte stabil bleibt, aber regionale Vitalitätsunterschiede sichtbar werden.
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Kennzahlen dieser Woche
Die aktuelle Auswertung der Satellitendaten zeigt ein differenziertes Bild der Bestandsvitalität. Während Region West Spitzenwerte beim NDVI (Index für grüne Biomasse) von über 0,80 erreicht, verzeichnen andere Standorte wie Feld A deutliche Rückgänge. Besonders auffällig ist die hohe ET0 (potentielle Evapotranspiration), die in einigen nördlichen Gebieten Werte über 23 mm erreichte. Dieser Fachbegriff beschreibt die Verdunstungsmenge über einer Referenzgrasfläche und ist ein zentraler Indikator für den Wasserbedarf der Kulturen.
Trotz der hohen Verdunstungsraten zeigt das Bodenfeuchte-Defizit bisher nur geringfügige Schwankungen. Dies deutet darauf hin, dass die Bestände die aktuelle Witterung noch gut kompensieren können. Dennoch spiegelt sich der Stress in den Yield-Prognosen (Ertragserwartung) wider: In trockeneren Zonen sank die Erwartung auf Werte unter 30 Prozent des Maximums, während begünstigte Lagen im Alpenvorland weiterhin stabile Ertragsaussichten von über 70 Prozent melden.
Am Markt ist eine dynamische Entwicklung zu beobachten. Die Preise für Weizen sind binnen einer Woche um über acht Prozent gestiegen, was den wirtschaftlichen Fokus auf die Ertragssicherung schärft. Landwirte in Region Mitte sollten insbesondere bei späten Sorten die ET0-Werte im Auge behalten, um kritische Phasen der Kornfüllung bei anhaltend hoher Verdunstung rechtzeitig zu erkennen und managementseitig zu reagieren.
Dieser Beitrag wurde automatisch aus anonymisierten Satellit-, Wetter- und Futures-Daten generiert (Copernicus Sentinel, Open-Meteo, yfinance) und redaktionell via Gemini 3 Flash formuliert. Keine exakten Standorte werden offengelegt.